Vortrag Frühjahrscampus 2011: Text-DSL als Ergänzung zur UML Drucken
Mittwoch, 30. März 2011

Dr. Shota Okujava referierte beim Frühjahrscampus 2011 über den Einsatz textueller DSLs als Ergänzung zur klassischen UML.

Die UML als universelle Modellierungssprache stößt in einigen Bereichen schnell an ihre Grenzen: UML lässt zwar eine umfassende und facettenreiche Beschreibung des zu modellierenden Sachverhalts zu, kann aber schnell zu Schwierigkeiten beim Erstellen und Interpretieren der Modelle führen. Vor allem Modelle, die eine gewisse Semantik in der Reihenfolge und in der Schachtelung der Elemente implizieren, oder Modelle, die viele Einzelelemente für die Beschreibung einer logischen Einheit benötigen, können sehr umfangreich und unüberschaubar werden. Eine Text-DSL bietet als Alternative in dieser Hinsicht einige Vorteile, ist aber als textbasierte Sprache bei komplexen Beziehungen (wie z. B. ein Aktivitätsmodell mit Kontroll- und Objektflusskanten) schwieriger zu lesen. Die "perfekte" Lösung kann die Kombination der beiden Modellierungssprachen liefern. Die Herausforderung ist die richtige Aufteilung der Modellinhalte auf beide Sprachen zu finden.

Dieser Vortrag zeigte das Zusammenspiel von UML und Text-DSL am Beispiel der Modellierung grafischer Oberflächen und der Dialog- und Maskensteuerung.


 
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